Neu 18/10

//Moritz Bernoully //Teamwork //http://arturimages.com/search/keywords/MBY3 //Networking // 

Neu 18/09

//Gelungene Konversion //Höchst Neu Erleben //https://www.cube-magazin.de/magazin/frankfurt/artikel/gelungene-konversion?c=37 //

Neu 18/08

//Bauprojekt The Link //Projekt Immobilien //http://www.project-immobilien.com/rhein-main/immobilien/koelnerstrasse //

Neu 18/07

//Wir begrüßen in unserem Team //Hannah Becker, M.Sc. Architecture // 

Neu 18/06

 //Neubebauung am Hermeskeiler Platz //Köln Sülz //Projekt läuft glücklich an //

Wohnen in Potsdam-Krampnitz

Offener Realisierungswettbewerb, 2. Preis

Projektteam: Jens Jakob Happ, Silvia Santos


Zusammenarbeit: Mettler Landschaftsarchitektur, Berlin, P4LOESSE Stadtplaner, Berlin


Das alte Kasernenareal am Krampnitzsee wird in ein dichtes, landschaftlich durchwebtes Stadtgefüge verwandelt, das die Vorzüge von Stadt und Land verbindet. Eine zentrale, in Ostwest-Richtung verlaufende Grün- und Aktivitätsachse mit Stadtpark und Plätzen ist das Rückgrat des neuen Stadtteils. Sie verbindet die denkmalgeschützte Kaserne mit den Neubauquartieren und bietet in einer räumlich kompakten Fläche Spiel- und Erholungsmöglichkeiten im Wohnumfeld. Gemeinbedarfseinrichtungen und städtebauliche Akzente sind der zentralen Achse zugeordnet. 

Zum lebendigen Stadtbild gehören insbesondere nach Öffentlich und Privat differenzierte Stadträume, die Anlage präzis-dimensionierter Straßen, Plätze und Grünanlagen, die Betonung von Sichtachsen, sowie eine auf Ensemblewirkung abzielende Fassadengestaltung. Neben den sorgsam gestalteten Stadt- und Straßenräumen sind es Aspekte der Dichte und Funktionsüberlagerung, wie auch ein gewisses Maß an Unbestimmtheit, an Freiraum, in den hinein sich städtisches Leben entwickeln und entfalten kann. All dies sind Voraussetzungen dafür, dass sich jenes Lebensgefühl einstellt, das wir vor allem an den gründerzeitlichen Vierteln unserer Städte so lieben. Die Block- und Parzellenstruktur ist so angelegt, dass sie offener oder geschlossener bebaut werden kann, ohne dass der Charakter der öffentlichen städtischen Räume sich dadurch maßgeblich verändert. Im Inneren der so gebildeten Bebauungsfelder entstehen, unabhängig von der Dichte der Bebauung, private, geschützte und familienfreundliche Räume. Diese Innenräume dienen aber nicht nur dem Wohnen, sondern auch dem Arbeiten. Vorstellbar ist eine ganze Palette von Haustypen, die sich zur Mischnutzung, z.B. für das Coworking oder für kleine Gewerbebetriebe, eignen: Zwei- bis dreigeschossige Hofhäuser in zweiter Reihe, Seitenflügel der Vorderhäuser, oder zur Nutzung als Büro oder Praxis ausgebaute Erdgeschosszonen. Also eine vorher nicht strikt festgelegte, Möglichkeiten der Aneignung eröffnende Mischung von Wohnen, Arbeiten und Freizeitgestaltung, um alle Dinge des täglichen Lebens am gleichen Ort zu erledigen. Diese Strategie, auf der einen Seite der kommenden Entwicklung durch Nachverdichtungs-Optionen Raum zu geben, und andererseits mit einer möglichst nutzungsoffenen, nicht ausschließlich auf das Wohnen ausgerichteten Baustruktur alle Lebensbereiche abzudecken, löst ein zentrales Versprechen von Urbanität ein, eben 'die Stadt der kurzen Wege'.