Neu 18/06

//Wir begrüßen in unserem Team //Francisco Marín Nieto, MSc Architecture // Malaga

Neu 18/05

//happarchitecture. gewinnt den 2.Preis 
//https://www.competitionline.com/de/
bueros/16584/wettbewerbe

Neu 18/04

//Spolien //Bergung am Untermainkai
//Bauherrn Selmi + happarchitecture. 

Neu 18/03

//Höchst Neu Erleben //1. Bauabschnitt //Richtfest 14/03/18 //Stadtrat Mike Josef 

Neu 18/02

//23.00 Uhr Fliegerbombe erfolgreich
entschärft
//Bauprojekt The Link 
//M.Scholz fällt ein Stein vom Herzen 


Wohnen in Potsdam-Krampnitz

Offener Realisierungswettbewerb, 2. Preis

Projektteam: Jens Jakob Happ, Silvia Santos


Zusammenarbeit: Mettler Landschaftsarchitektur, Berlin, P4LOESSE Stadtplaner, Berlin


Das alte Kasernenareal am Krampnitzsee wird in ein dichtes, landschaftlich durchwebtes Stadtgefüge verwandelt, das die Vorzüge von Stadt und Land verbindet. Eine zentrale, in Ostwest-Richtung verlaufende Grün- und Aktivitätsachse mit Stadtpark und Stadtplätzen wird als Rückgrat der neuen Siedlung entwickelt, die den Grüncharakter des Areals aufgreift und fortführt. Sie verbindet die denkmalgeschützte Kaserne mit den Neubauquartieren und bietet in einer räumlich kompakten Fläche, Spiel- und Erholungsmöglichkeiten im Wohnumfeld für die zukünftigen Einwohnerinnen und Einwohnern. Gemeinbedarfseinrichtungen und städtebauliche Akzente sind der zentralen Achse zugeordnet. Zum lebendigen Stadtbild gehören die nach Öffentlich und Privat differenzierten Stadträume, die Anlage von präzise dimensionierten Straßen, Plätzen und Grünanlagen, die Betonung von Sichtachsen sowie eine auf Ensemblewirkung abzielenden Fassadengestaltung. Es bedarf neben den sorgsam gestalteten Stadt- und Straßenräume auch der Dichte und Funktionsüberlagerung, und eines gewissen Maßes an Unbestimmtheit, an Freiraum, in den hinein sich städtisches Leben entwickeln und entfalten kann, damit sich dieses Lebensgefühl einstellt, das wir vor allem an den gründerzeitlichen Vierteln unserer Städte so lieben.  Die Block- und Parzellenstruktur ist so angelegt, dass sie offener oder geschlossener bebaut werden kann, ohne dass der Charakter der öffentlichen städtischen Räume sich dadurch maßgeblich verändert. Im Inneren der so gebildeten Bebauungsfelder entstehen unabhängig von der Dichte der Bebauung private, geschützte und familienfreundliche Räume. Diese Innenräume dienen aber nicht nur dem Wohnen, sondern auch dem Arbeiten. Vorstellbar ist eine ganze Palette von Haustypen, die sich für die Aneignung zur Mischnutzung, z.B. für das Coworking oder für kleine Gewerbebetriebe eignen: Zwei- bis dreigeschossige Hofhäuser in zweiter Reihe, Seitenflügel der Vorderhäuser, zur Nutzung als Büro oder Praxis ausgebaute Erdgeschosszonen. Also eine vorher nicht strikt festgelegte, Möglichkeiten der Aneignung eröffnende Mischung von Wohnen, Arbeiten und Freizeitgestaltung, um alle Dinge des täglichen Lebens am gleichen Ort zu erledigen.  Diese Strategie, auf der einen Seite der kommenden Entwicklung durch Nachverdichtungsoptionen Raum zu geben und andererseits mit einer möglichst nutzungsoffenen nicht ausschließlich auf das Wohnen ausgerichteten Baustruktur alle Lebensbereiche abzudecken, löst ein zentrales Versprechen von Urbanität ein, eben die Stadt der kurzen Wege.