Europaviertel 4A
Europaviertel 4A
Europaviertel 4A
Europaviertel 4A
Europaviertel 4A

Der westliche Auftakt des Europaviertels wird beidseits des Boulevards von 60 m hohen Hochhäusern markiert. Die Hochhäuser heben sich über den Horizont der fünf- bis siebengeschossigen Blockstruktur an der Europaallee heraus und sind zeichenhafte Fixpunkte der Orientierung im Stadtraum.   

Die Figur der geplanten, nur mit Glasbrücken verbundenen ca. 54 und 60 m hohen Zwillingstürme reagiert darauf und löst sich allmählich aus dem orthogonalen Raster der Baublöcke am Boulevard. In den oberen Geschossen beginnen sich die Fassaden zunächst fast unmerklich, dann immer deutlicher konkav und konvex zu krümmen bis sie am Kopf in expressiver Biegung vor- und zurückschwingen. 

Ein niedriger fünfgeschossiger Baukörper an der Eppenhainer Straße rahmt das Grundstück bis zur Tiefe der Nachbarbebauung von Osten ein und vermittelt so zwischen hoher und niedriger Bebauung. Das Bau-fenster wird hier um ca. 18,5 m überschritten.

Die Baumasse wird auf diese in der Grundfläche gleich große, aber versetzt zueinander stehende Türme verteilt, deren östlicher, niedrigerer aus der Bauflucht nach Süden um 5,40 m zurückweicht und sich zu einem Vorplatz am Haupteingang öffnet. In der ca. 6 m breiten Fuge zwischen den Türmen liegt tagesbelichtet die Vertikalerschließung.